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Motorisch geprägte Verhaltensauffälligkeiten

Dieses Kriterium fasst verschiedene Verhaltensweisen zusammen. Dazu gehören vor allem das (scheinbar) ziellose Umhergehen in der Wohnung oder der Einrichtung und der Versuch desorientierter Personen, ohne Begleitung die Wohnung, Einrichtung zu verlassen oder Orte aufzusuchen, die für diese Person unzugänglich sein sollten, z. B. Treppenhaus, Zimmer anderer Bewohner. Ebenso zu berücksichtigen ist allgemeine Rastlosigkeit in Form von ständigem Aufstehen und Hinsetzen oder Hin- und Herrutschen auf dem Sitzplatz oder im und aus dem Bett.

Dabei handelt es sich um eines der recht vielen Kriterien, die durchaus häufig unterschätzt werden. Denn die Bezeichnung „Motorisch geprägte Verhaltensauffälligkeiten“ klingt irgendwie fast schon hamlos. In der praktischen Pflege einer Person kann es aber Nerven und noch mehr Zeit beanspruchen, mit den Symptomen dieser Verhaltensauffälligkeiten fertig zu werden. Im Pflegealltag bleibt meistens lediglich die situative „Bereinigung“ des gerade in diesem Moment geschehenen.

Derzeit laufen einige Studien/Konzepte, die Pflegekräften zukünftig dabei helfen sollen, diese Verhaltensweisen positiv zu beeinflussen.

 

Widerspruch Pflegegrad mit fachlicher Unterstützung

 

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2019-12-23T10:37:24+02:00